Archiv des Autors: Liro Bit

Kürzlich gelesen – Exponentieller Fortschritt in der Informationstechnologie

Kürzlich stieß ich in einem Buch auf ein recht anschauliches Beispiel für den exponentiellen Fortschritt in der Informationstechnologie.
(Quelle: „Aufstieg der Roboter. Autor: Martin Ford“)

Ich möchte es hier mal erwähnen, da ich denke, dass dieses Beispiel ganz gut hilft, sich die Bedeutung dieses Begriffes verständlich zu machen.

Es ist ja kein Geheimnis mehr, dass sich der technologische Fortschritt immer schneller entwickelt, so dass es selbst eingefleischten IT-lern schwindelig wird und man kaum noch damit nachkommt, welche neuen Themenfelder man jetzt zuerst beackern muss / soll !
Ich stehe da regelmäßig kurz vor der Kapitulation, da ich mich schon in das nächste Thema einarbeiten soll, bevor ich das letzte überhaupt Ansatz halber, geschweige denn in der Gänze, erfasst habe !

So wie es von den führende IT-Päbsten lautet, liegt das daran, dass sich die Technologie exponentiell fortentwickelt.
Das heißt, zunächst geht der Fortschritt gemächlich, um dann ab einem bestimmten Punkt wahrhaft zu explodieren.
Nach dem Moorschen Gesetz verdoppelt sich die Rechenleistung etwa alle 18 bis 24 Monate.
Das läuft jetzt so schon seit ca. 1958.

Haben Sie jetzt eine glasklare Vorstellung davon, was das bedeutet ?
Ich nicht.

Folgendes Beispiel soll das ein wenig vorstellbarer machen:

Stellen Sie sich vor, Sie fahren in einem Auto mit der Geschwindikeit von 8 km/h los.
Nach einer Minute verdoppelt sich das Tempo (jetzt 16 km/h).

Nach einer weiteren Minute verdoppelt sich das Tempo wieder (32 km/h), usw.
Wenn man sich nun den zurückgelegten Weg anschaut, wird es deutlich.

Bei 8 km/h kommen Sie in der ersten Minute ca. 135 Meter weit.
In der dritten Minute (bei 32 km/h) sind es 536 Meter.

In der fünften Minute (128 km/h) sind es über 1,5 km.

Nach Moorschen Gesetz, hat sich die Rechenleistung von 1958 bis heute etwa 27 mal verdoppelt.
Wenden wir das bei unserem Beispiel mit dem Auto an und verdoppeln dessen Geschwindigkeit 27 mal, dann ist das Auto 1,07 Milliarden km/h schnell und würde allein in der letzten Minute 17,5 Millionen Kilometer zurücklegen. Und das nur in dieser einen Minute !

Respekt !!

Wenn man das mal auf sich wirken lässt, dann stellt sich mir die Frage, „wie sollen wir als normal sterblicher Mensch da am Ball bleiben ?“

I’ll do my very best ;-).

Cyberbedrohungen – Echtzeitkarte

Alles so schön bunt hier !

Verfolgen Sie hier auf einer Live – Karte von Kaspersky Lab, was aktuell in Sachen Malware und Hacking auf unserem Cyber-Globus los ist !

Wer wissen will, was ODS, OAS, WAV, etc. bedeutet, hier wird es beschrieben:
https://cybermap.kaspersky.com/subsystems/

Die folgende Live – Karte finde ich persönlich noch eindrucksvoller und informativer:
http://map.norsecorp.com/#/

 

Alle Systeminfos auf einen Blick per Script – Inxi

Worum geht’s ?

Oft benötigt man auf einem Linux – System „auf die Schnelle“ mal eine ganz spezifische Info.
Beispielsweise über das installierte System, über die CPU, über den Arbeitsspeicher, LAN-Karten, Grafikkarte, Laufwerke, Partitionen, Festplattenauslastung, Netzwerkfreigaben und noch mehr.

An diese Infos kommt man natürlich von Haus aus auf der Shell mit den veschiedesten Tools oder Scripts.

Z. Bsp.:
lspci -nnk | grep VGA“ – welche Grafikkarte ist verbaut ?
„cat /proc/meminfo“ – wieviel Arbeitsspeicher ist verbaut ?

Zum einen muss man wissen, wie die Befehle sind, zum anderen bekommt man damit nicht immer eine „augenfreundliche“ Anzeige.

Auch Tools wie top oder htop zeigen (auch augenfreundlich) einige Infos an.
Aber eben nur einige.

Es gibt aber ein Tool bzw. ein Script, welches an einer zentralen Stelle eine sehr große Menge an Infos liefert.
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Linux-Dash – einfaches Monitoring für einzelne Linux-Maschinen

Worum geht’s ?

Wer nur einen einzelnen Linux-Server im Blick haben möchte, der benötigt nicht unbedingt ein
mächtiges Monitoring-System wie Nagios, Zabbix, Icinga und Konsorten.
Ein schickes, einfaches Tool ist da „Linux-Dash“.
Es besticht durch viele Infos in einer übersichtlichen Browseransicht.
Darüber hinaus ist es auch ruckzuck installiert.

LInux-Dash

Wie geht’s ?

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Kinder und Internet – Linksammlung

Wenn Kinder die Welt des Internet entdecken möchten, dann sollten sie dies nicht ohne Begleitung von Erwachsenen tun.
Es gibt viel zu entdecken, aber auch viele Gefahren und für Kinder nicht geeignete Inhalte.
Speziell für Kinder entwickelte Onlline-Angebote erleichtern hier den Einstieg und die Orientierung.

Ich habe hier mal eine lose Linksammlung zum Thema „Kinder und Internet“ erstellt.
Von Spieleseiten über Suchmaschinen für Kinder, zu Elternratgeber für Medienkompetenz ist alles dabei.
Verschaffen Sie sich selbst einen Überblick.
Die Verfügbarkeit, Korrektheit und der Inhalt der Seiten obliegt dem jeweiligen Betreiber.

Falls Angebote nicht mehr vorhanden sind oder Links nicht mehr stimmen, dann bitte ich um entsprechende Hinweise, damit ich das korrigieren kann.
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NCDU: Linux – Tool zur Anzeige der Speicherplatzbelegung

Worum geht’s ?

Unter Linux möchten Sie eine schnelle, gut lesbare Übersicht über die aktuelle Festplattenbelegung bekommen. Welche Verzeichnisse oder Dateien verbraten meinen Speicherplatz ?

Wie geht’s ?

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Installierte Linux-Version anzeigen

Worum geht’s ?

Welche Linuxversion habe ich denn überhaupt installiert ?
Wie ist denn die genaue Versionsnummer und Bezeichnung?

So geht’s

Das lässt sich schnell über folgende Befehle auf der Kommandozeile herausfinden
(hier am Beispiel Ubuntu):

  • cat /etc/issue
    Ausgabe:
    Z. Bsp.: „Linux Mint 17.1 Rebecca \n \l“
  • uname -a
    Ausgabe:
    Z. Bsp.: „Linux hostname 3.13.0-37-generic #64-Ubuntu SMP Mon Sep 22 21:28:38 UTC 2014 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux“
    Da sieht man dann noch die genaue Kernelversion.
  • lsb_release -a

Bei Debian auch noch:

  • cat /etc/debian_version

Timeshift – Systemwiederherstellung unter Linux

Worum geht’s ?

Eine nützliche Funktion unter Windows ist zweifelsfrei, einen vorherigen Zustand des Systems wieder herstellen zu können.
Dazu setzt Windows entweder manuell oder auch automatisch Wiederherstellungspunkte.
Hat man irgendwas installiert, was dem System nicht gefällt, so kann man das auf einfache Weise wieder rückgängig machen und hat wieder ein funktionierendes System.

Die gute Nachricht:

Unter Linux geht das auch !

Wie geht’s ?

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grep für Windows

In Linux kann man mit dem Tool „grep“ recht komplexe Suchanfragen erstellen.
Wer so was auf der Kommandozeile in Windows benötigt, kann dazu auf „find“ oder auch „findstr“ zurückgreifen.

Was ist der Unterschied zwischen „find“ und „findstr“ ?
Offenbar ist „findstr“ die neuere Implementation mit mehr Suchoptionen als „find“.
Ein Anwendungsbeispiel:

Ich möchte herausfinden, welches Programm auf meinem Windows-PC auf Port 443 lauscht.

Vorgehensweise:

1) Mit netstat die Prozess-ID zu dem Prozess herausfinden, welcher auf Port 443 lauscht:
netstat -ano |findstr „:443“

Ausgabe, z. Bsp.:
TCP 0.0.0.0:443 0.0.0.0:0 ABHÖREN 4728

Die Prozess-ID ist also die 4728.

2) Jetzt das zugehörige Programm herausfinden:
tasklist |findstr „4728“

Ausgabe, z. Bsp.:
vmware-hostd.exe 4728 Services 0 41.716 K

Das sagt mir, dass den Port 443 eine Anwendung „vmware-hostd.exe“ benutzt.
Das gehört in diesem Beispiel zu der Software „VMWare Workstation“.