Archiv der Kategorie: HowTo

HowTo’s, Beschreibungen, Anleitungen

Alle Systeminfos auf einen Blick per Script – Inxi

Worum geht’s ?

Oft benötigt man auf einem Linux – System „auf die Schnelle“ mal eine ganz spezifische Info.
Beispielsweise über das installierte System, über die CPU, über den Arbeitsspeicher, LAN-Karten, Grafikkarte, Laufwerke, Partitionen, Festplattenauslastung, Netzwerkfreigaben und noch mehr.

An diese Infos kommt man natürlich von Haus aus auf der Shell mit den veschiedesten Tools oder Scripts.

Z. Bsp.:
lspci -nnk | grep VGA“ – welche Grafikkarte ist verbaut ?
„cat /proc/meminfo“ – wieviel Arbeitsspeicher ist verbaut ?

Zum einen muss man wissen, wie die Befehle sind, zum anderen bekommt man damit nicht immer eine „augenfreundliche“ Anzeige.

Auch Tools wie top oder htop zeigen (auch augenfreundlich) einige Infos an.
Aber eben nur einige.

Es gibt aber ein Tool bzw. ein Script, welches an einer zentralen Stelle eine sehr große Menge an Infos liefert.
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NCDU: Linux – Tool zur Anzeige der Speicherplatzbelegung

Worum geht’s ?

Unter Linux möchten Sie eine schnelle, gut lesbare Übersicht über die aktuelle Festplattenbelegung bekommen. Welche Verzeichnisse oder Dateien verbraten meinen Speicherplatz ?

Wie geht’s ?

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Installierte Linux-Version anzeigen

Worum geht’s ?

Welche Linuxversion habe ich denn überhaupt installiert ?
Wie ist denn die genaue Versionsnummer und Bezeichnung?

So geht’s

Das lässt sich schnell über folgende Befehle auf der Kommandozeile herausfinden
(hier am Beispiel Ubuntu):

  • cat /etc/issue
    Ausgabe:
    Z. Bsp.: „Linux Mint 17.1 Rebecca \n \l“
  • uname -a
    Ausgabe:
    Z. Bsp.: „Linux hostname 3.13.0-37-generic #64-Ubuntu SMP Mon Sep 22 21:28:38 UTC 2014 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux“
    Da sieht man dann noch die genaue Kernelversion.
  • lsb_release -a

Bei Debian auch noch:

  • cat /etc/debian_version

Timeshift – Systemwiederherstellung unter Linux

Worum geht’s ?

Eine nützliche Funktion unter Windows ist zweifelsfrei, einen vorherigen Zustand des Systems wieder herstellen zu können.
Dazu setzt Windows entweder manuell oder auch automatisch Wiederherstellungspunkte.
Hat man irgendwas installiert, was dem System nicht gefällt, so kann man das auf einfache Weise wieder rückgängig machen und hat wieder ein funktionierendes System.

Die gute Nachricht:

Unter Linux geht das auch !

Wie geht’s ?

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grep für Windows

In Linux kann man mit dem Tool „grep“ recht komplexe Suchanfragen erstellen.
Wer so was auf der Kommandozeile in Windows benötigt, kann dazu auf „find“ oder auch „findstr“ zurückgreifen.

Was ist der Unterschied zwischen „find“ und „findstr“ ?
Offenbar ist „findstr“ die neuere Implementation mit mehr Suchoptionen als „find“.
Ein Anwendungsbeispiel:

Ich möchte herausfinden, welches Programm auf meinem Windows-PC auf Port 443 lauscht.

Vorgehensweise:

1) Mit netstat die Prozess-ID zu dem Prozess herausfinden, welcher auf Port 443 lauscht:
netstat -ano |findstr „:443“

Ausgabe, z. Bsp.:
TCP 0.0.0.0:443 0.0.0.0:0 ABHÖREN 4728

Die Prozess-ID ist also die 4728.

2) Jetzt das zugehörige Programm herausfinden:
tasklist |findstr „4728“

Ausgabe, z. Bsp.:
vmware-hostd.exe 4728 Services 0 41.716 K

Das sagt mir, dass den Port 443 eine Anwendung „vmware-hostd.exe“ benutzt.
Das gehört in diesem Beispiel zu der Software „VMWare Workstation“.

Ubuntu: Boot-Partition ist voll

Beim Einspielen von Aktualisierungen (Kernelaktualisierung) bricht Ubuntu den Vorgang mit einer Fehlermeldung ab.

Grund:
Die Boot-Partition (/boot) ist voll.
Dort liegen die Linux-Kernel (in der Form: linux-image-VERSION-ABINUMMER-VARIANTE).
Wenn alles sauber funktioniert, ist nur die aktuellste Version nötig.
Ich behalte aber immer die letzten drei (man kann ja nie wissen… :-)).
Wenn also die Boot-Partition voll ist und sich deshalb das Kernel-Update nicht installieren läßt, muss entrümpelt werden.

Hier eine kleine Anleitung:

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DRM geschützte eBooks unter Linux lesen

Problematik: Installation von „Adobe Digital Edition“ unter Linux Mint

Seit kurzem bin ich ein (fast) begeistertes Mitglied des Webdienstes „Onleihe“.

Hier kann man via Web eBooks aus einer öffentlichen Bibliothek kostenlos ausleihen und lesen. Voraussetzung ist eine bestehende Mitgliedschaft in einer öffentlichen Bibliothek, welche bei der „Onleihe“ mitmacht.

Über die Website www.onleihe.net kann man herausfinden, ob „seine“ Bibliothek dabei ist.
Wie man sich anmeldet und eBooks ausleihen kann, ist dort erklärt und schnell erledigt.

Was wird benötigt ?

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Linux – deutsches Tastaturlayout

Ab und zu benutze ich Live-Cd’s, um mir mal eine neue Linux-Distribution anzuschauen oder weil ich gerade mal eine maßgeschneiderte Distribution mit speziellen Systemtools benötige.

Diese Live-CD’s kommen in der Regel mit einem englischen Layout daher.
Um wenigstens auf die Schnelle eine deutsche Tastaturbelegung zu bekommen, kann man folgendes tun:

Terminalfenster öffnen und setxkbmap layout de“ eingeben.
Damit hat man wenigsten temporär eine deutsche Tastaturbelegung.