Android absichern – kurz und knapp

Displaysperre einrichten Wozu dient das ?Damit kein ein Dieb, Bekannter, Kollege oder sonstige Unbefugte grade mal eben auf Ihrem Gerät herumschnüffeln können.
Wo finde ich das ?Unter <Einstellungen>-<Sicherheit>-<Displaysperre> (kann sich bei Aktualisierungen von Androidversionen ändern).
Welche Möglichkeiten habe ich ?PIN:
Mindestens 4 Zeichen, besser 6.
Deutlich bequemer sind 4 Zeichen, aber nicht so sicher.
Um aber mal das schnelle Schnüffeln zu unterbinden, genügen 4 Zeichen zunächst mal.
Passwort:
Komplexer als 4 Ziffern, damit sicherer aber auch deutlich unbequemer.
Wischmuster:
Hier sollten Sie darauf achten, auf „nicht sichtbar“ zu stellen und keine simplen Muster auswählen, wie etwa „Z“ oder „L“.
Problem: Oft sind Fingerschlieren deutlich sichtbar auf dem Display zu erkennen.
Fingerabdruck:
Inzwischen fast Standard. Bequem und relativ sicher.
Gesichtserkennung:
Noch relativ selten. Bequem, kann aber noch relativ leicht geknackt werden.
Displaysperre einrichten

Beachten Sie bitte, dass keine Displaysperre absolut sicher ist.
Sie schützt ganz gut, gegen das Ausspionieren, wenn sich gerade die Gelegenheit ergibt und nicht so viel Zeit zur Verfügung steht.
Wird das Gerät geklaut, hat der Dieb mehr Zeit und Muße, sich um das „Knacken“ zu kümmern.
Die Fertigkeiten dazu vorausgesetzt.

Eigene Daten schuetzen – einfach erklaert

Hervorgehoben

Wir benutzen alle tagtäglich mehrere digitale Endgeräte, mit denen wir permanent Daten erzeugen. Darunter auch viele Daten, die wir als privat erachten. Die sollten bei uns bleiben und nicht an fremde Dritte übermittelt werden. Weiterlesen

Windows 10 – automatische Updates deaktivieren

Status

Windows 10 – automatische Updates verhindern

Heute ausnahmsweise mal etwas zu Windows 10.
Weil es mich nervt ;-).

Microsoft nervt bei Windows 10 damit, dass man nicht mehr selbst entscheiden kann, wann man die Installation der Windows-Updates tun möchte.

Es kann dann passieren, dass der PC mitten in einer wichtigen Arbeit die Updates installiert, mehrfach neu startet und der PC mal locker für 1 Stunde oder mehr nicht betriebsbereit ist.

Das ist sanft ausgedrückt sehr ärgerlich, da dies einen direkten Einfluss auf Zeit, Geld und Nerven hat !

Es gibt zwar die Möglichkeit benötigte Neustarts zu verzögern, oder Upgrades (nicht Updates !) zurückzustellen (zumindest bei Win 10 Pro).

Aber dann dauert es halt die 1 Stunde, wenn Sie am nächsten Morgen den PC einschalten und schnell die ersten Kunden bearbeiten möchten.

Es gibt aber auch ein paar Tricks, wie man das vermeiden kann.  Weiterlesen

Alle Systeminfos auf einen Blick per Script – Inxi

Worum geht’s ?

Oft benötigt man auf einem Linux – System „auf die Schnelle“ mal eine ganz spezifische Info.
Beispielsweise über das installierte System, über die CPU, über den Arbeitsspeicher, LAN-Karten, Grafikkarte, Laufwerke, Partitionen, Festplattenauslastung, Netzwerkfreigaben und noch mehr.

An diese Infos kommt man natürlich von Haus aus auf der Shell mit den veschiedesten Tools oder Scripts.

Z. Bsp.:
lspci -nnk | grep VGA“ – welche Grafikkarte ist verbaut ?
„cat /proc/meminfo“ – wieviel Arbeitsspeicher ist verbaut ?

Zum einen muss man wissen, wie die Befehle sind, zum anderen bekommt man damit nicht immer eine „augenfreundliche“ Anzeige.

Auch Tools wie top oder htop zeigen (auch augenfreundlich) einige Infos an.
Aber eben nur einige.

Es gibt aber ein Tool bzw. ein Script, welches an einer zentralen Stelle eine sehr große Menge an Infos liefert.
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NCDU: Linux – Tool zur Anzeige der Speicherplatzbelegung

Worum geht’s ?

Unter Linux möchten Sie eine schnelle, gut lesbare Übersicht über die aktuelle Festplattenbelegung bekommen. Welche Verzeichnisse oder Dateien verbraten meinen Speicherplatz ?

Wie geht’s ?

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Installierte Linux-Version anzeigen

Worum geht’s ?

Welche Linuxversion habe ich denn überhaupt installiert ?
Wie ist denn die genaue Versionsnummer und Bezeichnung?

So geht’s

Das lässt sich schnell über folgende Befehle auf der Kommandozeile herausfinden
(hier am Beispiel Ubuntu):

  • cat /etc/issue
    Ausgabe:
    Z. Bsp.: “Linux Mint 17.1 Rebecca \n \l”
  • uname -a
    Ausgabe:
    Z. Bsp.: “Linux hostname 3.13.0-37-generic #64-Ubuntu SMP Mon Sep 22 21:28:38 UTC 2014 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux”
    Da sieht man dann noch die genaue Kernelversion.
  • lsb_release -a

Bei Debian auch noch:

  • cat /etc/debian_version

Timeshift – Systemwiederherstellung unter Linux

Worum geht’s ?

Eine nützliche Funktion unter Windows ist zweifelsfrei, einen vorherigen Zustand des Systems wieder herstellen zu können.
Dazu setzt Windows entweder manuell oder auch automatisch Wiederherstellungspunkte.
Hat man irgendwas installiert, was dem System nicht gefällt, so kann man das auf einfache Weise wieder rückgängig machen und hat wieder ein funktionierendes System.

Die gute Nachricht:

Unter Linux geht das auch !

Wie geht’s ?

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grep für Windows

In Linux kann man mit dem Tool “grep” recht komplexe Suchanfragen erstellen.
Wer so was auf der Kommandozeile in Windows benötigt, kann dazu auf “find” oder auch “findstr” zurückgreifen.

Was ist der Unterschied zwischen “find” und “findstr” ?
Offenbar ist “findstr” die neuere Implementation mit mehr Suchoptionen als “find”.
Ein Anwendungsbeispiel:

Ich möchte herausfinden, welches Programm auf meinem Windows-PC auf Port 443 lauscht.

Vorgehensweise:

1) Mit netstat die Prozess-ID zu dem Prozess herausfinden, welcher auf Port 443 lauscht:
netstat -ano |findstr “:443”

Ausgabe, z. Bsp.:
TCP 0.0.0.0:443 0.0.0.0:0 ABHÖREN 4728

Die Prozess-ID ist also die 4728.

2) Jetzt das zugehörige Programm herausfinden:
tasklist |findstr “4728”

Ausgabe, z. Bsp.:
vmware-hostd.exe 4728 Services 0 41.716 K

Das sagt mir, dass den Port 443 eine Anwendung “vmware-hostd.exe” benutzt.
Das gehört in diesem Beispiel zu der Software “VMWare Workstation”.